Leerlauf im Kopf
Ich gebe zu, ich habe das noch nicht verkraftet. Fassungslos und irgendwie gelähmt, die wichtigen Schritte in Sachen Bewerbung zu gehen sitze ich vor dem Scherbenhaufen. Und es passiert nichts, aber ich bin selbst schuld. Jede Unwichtigkeit des Alltags erscheint mir wichtiger, als alle Sachen anzugehen die jetzt wichtig sind. Die IFA steht vor der Tür, mit Mühe und Not koordiere ich ein paar wichtige Absprachen aber lasse sonst alles schleifen.
Irgendwie ein gutes Gefühl, mal weniger Verantwortung zu haben. Mein ex-Chef zollt mir Respekt für meine Arbeit aber dafür kann ich mir nichts kaufen. Zukunftängste haben mich fest in ihren Klauen und wollen mich so gar nicht mehr los lassen. Einsamkeit, Trostlosigkeit, wo ich hinseh nur schlechte Nachrichten. Wenn man noch keine Depressionen hätte, wären sie wohl nun da.
So viele Genickschläge auf einem Haufen und man sieht so gar keinen Ausweg. Psyche und Körper treten so langsam in den Streik und wollen mich wohl auf die Crux aufmerksam machen, in die ich mich immer mehr manövriere. Aber ich schaue wie ein unbeteiligter Dritter zu und kann nichts tun. Bilde ich mir ein. Den ganzen Tag nur noch im Bett liegen und an die Decke starren, so sieht im Moment mein perfekter Tag aus. Nur das Radio macht mir noch irgendwie Spaß und bringt mich auf andere Gedanken. Was für eine Zeit, und es ist immer wieder vor der IFA dass selbe Spiel. Ich gehe buchstäblich am Stock und hoffe, dass ich es auch diesmal ins Getümmel schaffe. Ich werde es wohl, aber um welchen Preis?
Irgendwie ein gutes Gefühl, mal weniger Verantwortung zu haben. Mein ex-Chef zollt mir Respekt für meine Arbeit aber dafür kann ich mir nichts kaufen. Zukunftängste haben mich fest in ihren Klauen und wollen mich so gar nicht mehr los lassen. Einsamkeit, Trostlosigkeit, wo ich hinseh nur schlechte Nachrichten. Wenn man noch keine Depressionen hätte, wären sie wohl nun da.
So viele Genickschläge auf einem Haufen und man sieht so gar keinen Ausweg. Psyche und Körper treten so langsam in den Streik und wollen mich wohl auf die Crux aufmerksam machen, in die ich mich immer mehr manövriere. Aber ich schaue wie ein unbeteiligter Dritter zu und kann nichts tun. Bilde ich mir ein. Den ganzen Tag nur noch im Bett liegen und an die Decke starren, so sieht im Moment mein perfekter Tag aus. Nur das Radio macht mir noch irgendwie Spaß und bringt mich auf andere Gedanken. Was für eine Zeit, und es ist immer wieder vor der IFA dass selbe Spiel. Ich gehe buchstäblich am Stock und hoffe, dass ich es auch diesmal ins Getümmel schaffe. Ich werde es wohl, aber um welchen Preis?
berliner_31 - 4. Aug, 22:59
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